
„Im August diesen Jahres habe ich meine Ausbildung bei Harren & Partner begonnen. Ich wurde von allen Mitarbeitern sehr offen willkommen geheißen und der Umgang miteinander ist sehr angenehm. Diese Tatsache sowie H&P United, die Firmen-Fußball-Mannschaft, durch welche ich umgehend Kontakt zu vielen Mitarbeitern knüpfen konnte, erleichterten mir den Einstieg enorm und sorgten dafür, dass ich mich bei der Arbeit schnell wohlfühlte. Besonders gut gefällt mir bei H&P, dass man ein sehr breites Spektrum des Berufes des Schifffahrtskaufmannes kennenlernt. Die Firma bereedert verschiedene Schiffstypen und übernimmt viele Aufgaben von der Konstruktion über die Beaufsichtigung des Baus bis zum eigentlichen Operating der Schiffe, so dass mir auch Einblicke in diese Bereiche ermöglicht werden.
Zusätzlich absolviere ich am Bremer Institut für Handel und Verkehr (BIHV) ein Studium, welches mir bei meinem Bewerbungsgespräch angeboten wurde. Dieses kann ich nach drei Jahren als „Betriebswirt in Verkehr/Logistik“ abschließen. Die Anstellung bei H&P stellt für mich somit eine gute Möglichkeit dar, Ausbildung und Studium zu verbinden.“
Sebastian Kloth (21), Auszubildender im 1. Lehrjahr
„Die Ausbildung bei Harren & Partner erfolgt nach dem System, dass jeder Azubi circa alle vier Monate die Abteilung wechselt, um so einen möglichst großen Gesamteindruck von den vielen verschiedenen Bereichen zu bekommen. Zu diesen gehören unter anderem das Operating und Crewing, der technische Einkauf für Ersatzteile, die Versicherungsabteilung sowie der nautische Bereich. Nach dem Abschluss der Ausbildung hat man demnach einen großen Überblick über die Aufgaben einer Reederei gewonnen. Der Vorteil dabei ist zudem, dass H&P eine gemischte Flotte, bestehend aus Tank-, Container-, Bulk-, Schwergut- und Dockschiffen beschäftigt. So erlangt man Kenntnisse über verschiedene Schiffstypen sowie deren individuellen Anforderungen und Besonderheiten.
Als Reedereigruppe hat H&P diverse Unterfirmen gegründet. Für mich persönlich ist das Unternehmen H&P Logistics & Engineering von großem Interesse. Dieses führt Transporte zu Land oder zu Wasser durch, für die es kaum Grenzen hinsichtlich Größe und Gewicht der jeweiligen Projektladungen gibt. Während meiner Zeit in dieser „Abteilung“ war ich bei verschiedenen Verladungen und Transporten vor Ort dabei. Meiner Meinung nach ist der Lerneffekt dadurch enorm, da man direkt sieht, wie die im Büro angefertigten Planungen real umgesetzt werden.“
Bastian Lenge (24), Auszubildender im 3. Lehrjahr
„Bereits vor meiner Ausbildung bei Harren & Partner hatte ich die Möglichkeit, das Unternehmen im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums kennen zu lernen. Auf diese Weise bekam ich nicht nur erste Einblicke in die Arbeit der Trampschifffahrt, sondern konnte mich auch meinen zukünftigen Kollegen vorstellen. Dadurch wurde mir der spätere Einstieg als Azubi, der nunmehr etwa ein Jahr zurückliegt, erheblich erleichtert. Nachdem ich im Bereich Bulk-Operations angefangen habe, durfte ich bis zum heutigen Tage außerdem die Abteilungen Flagge/Register sowie Einkauf und Buchhaltung durchlaufen. Aktuell ist die Versicherungssparte an der Reihe.
Die Arbeit bei H&P gestaltet sich insbesondere deshalb interessant und abwechslungsreich, weil man außer der täglichen Arbeit im Büro oftmals auch die Gelegenheit bekommt, verschiedene Einrichtungen außerhalb der Reederei zu besuchen. So erhielt ich beispielsweise die Chance, an Fahrten zu Werften teilzunehmen, die Neubauten für H&P fertigten, genauso wie zu Lieferanten, wo ich Führungen durch das komplette Lager bekam. Des Weiteren standen sowohl Abstecher auf Schiffe selbst als auch zu Hafenanlagen öfter auf der Tagesordnung.“
Mansoor Said (23), Auszubildender im 2. Lehrjahr
„Ich habe dieses Jahr meine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau bei Harren & Partner angefangen und studiere nebenbei am Bremer Institut für Handel und Verkehr (BIHV). Für das Dualstudium hatte ich mich nicht explizit beworben, es wurde mir jedoch während des Vorstellungsgespräches angeboten.
Meine dreijährige Ausbildung bei H&P zeichnet sich dadurch aus, dass ich verschiedene Abteilungen des Unternehmens durchlaufe. Bislang habe ich bereits Einblicke in das Container-Operating sowie Container-Purchasing gewinnen können. Während das Operating-Team unter anderem für die Kontrolle der Schiffsrouten zuständig ist, kümmert sich das Purchasing-Team um die Belieferung der durch uns bereederten Container-Schiffe mit diversen Materialien, wie zum Beispiel mit Ersatzteilen. Mein nächster Einsatzbereich wird das Financial-Department sein, danach folgt die Accounting-Abteilung.
Das Studium wiederum findet an zwei Abenden in der Woche und zusätzlich an manchen Samstagen statt, doch so anstrengend wie das klingt, ist es eigentlich nicht. Denn auch die Dozenten wissen, dass wir den ganzen Tag gearbeitet haben, weswegen das Klima beim Studium generell locker und angenehm ist. Wenn es dann doch mal auf eine Klausurenphase zugeht und inhaltlich etwas unklar geblieben ist, sind die Mitarbeiter von H&P immer dazu bereit, mir das ein oder andere vertiefend zu erklären.
Insgesamt kann ich das Dualstudium jedem weiterempfehlen, der mit dem Gedanken spielt, nach der Ausbildung zu studieren. Wieso nicht die Zeit sparen und Studium und Ausbildung verbinden?“
Janin Hornburg (20), Auszubildende im 1. Lehrjahr