Mit dem Bau der bislang größten Einheiten "PABAL" und "PABUR", zwei 76.000 Tonnen tragende Massengutfrachter der Panamax-Klasse, wird die Strategie einer diversifizierten Flotte weiter verfolgt. Die Ausstattung mit der Eisklasse E1 ermöglicht den Schiffen das Befahren eisgefährdeter Gebiete. Das moderne Design, mit einem ungewöhnlich geringen Tiefgang, eröffnet den Schiffen zudem weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus verfügen die Schiffe über eine CO2-Löschanlage, welche die Laderäume in kürzester Zeit mit Kohlendioxid befüllt, damit sich leicht entflammbare Ladungsarten wie beispielsweise Futtermittel nicht entzünden können.
Das Joint Venture zwischen der Reedereigruppe Harren & Partner und institutionellen Investoren, vertreten durch J.P. Morgan Asset Management, investiert in moderne und junge Schwergutschiffe im Bereich des Ultra-Heavy-Lift-Dry Cargo Segments mit einer Krankapazität von mehr als 500 Tonnen. Durch ihre baulichen Vorzüge sind die Schiffe dazu prädestiniert für Projekte der Öl-, Gas- und Bergbauindustrie, im Bereich der alternativen Energien sowie für Infrastrukturprojekte anspruchsvolle Großanlagentransporte zu bewerkstelligen.
Zwei zwangsversteigerte Schwergutfrachter werden künftig die Harren & Partner-Flotte als „EIT PALOMA“ und „EIT PALMINA“ verstärken. Eines der Schiffe wird nach dem Transport von Großtransformatoren bei der Realisierung des größten Flüssiggasprojektes der Welt vor der australischen Küste, für das bereits andere Schiffe der Flotte beschäftigt sind, eingesetzt.
Harren & Partner gelingt als erstes Deutsches Schifffahrtsunternehmen der Einstieg in die Ölförderung auf offener See. So beschließen das mit dem norwegischen Partner Global Mooring Services gegründete Unternehmen „Offshore Installation Group“ gemeinsam mit Goldman Sachs Capital Partners (GSCP) die strategische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Neben der bereits für den Offshore-Einsatz gerüsteten „OIG-GIANT I“ wird nun auch das Dockschiff MS „COMBI DOCK IV“ (jetzt „OIG GIANT II“) zum Spezialschiff für die Offshore-Ölförderung umgerüstet.
Mit dem MS „PALANPUR“ wurde das fünfte und vorletzte Schiff der selbst entwickelten Schwergutreihe in Dienst gestellt. Die 10.000-Tonnen-Spezialfrachter mit 94 Meter langem, durchgängigen Laderaum und zwei Kränen mit jeweils 450 Tonnen Hebekraft sollten ursprünglich alle von K/S Combi Lift befrachtet werden – bis die koreanische Reederei Hyundai Merchant Marine Interesse am Schiff zeigte und als „Hyundai Phoenix“ unter Vertrag nahm. Auch das sechste Schiff MS „PALMEROLA“ wurde von den Koreanern unter Vertrag genommen.
Mit dem MS "COMBI DOCK IV" läuft Anfang des Jahres in der Bremerhavener Lloyd Werft der vierte und damit vorerst letzte Serienneubau innerhalb von zwei Jahren vom Stapel. Die Combi-Dock-Frachter stellen den größten Einzelauftrag dar, den die Werft jemals von einer Deutschen Reederei erhalten hat.

Die Erfolgsgeschichte der Harren & Partner-Gruppe schreibt dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum und ist der beste Beweis dafür, dass Reedereigründer Peter Harren gestern wie heute genau die richtige Idee verfolgt: Diversifikation als Grundlage des Erfolgs. Mit derzeit rund 1.800 Mitarbeitern an Bord sowie ca. 145 an Land blicken wir gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft und setzen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern fort.

Dipl.-Kffr. Imke Harren, Peter Harrens Tochter, tritt als seine Assistentin in das Unternehmen ein und übernimmt die interne Unternehmenskommunikation.
Mit Übergabe des MS „COMBI DOCK I“ von der Bremerhavener Lloydwerft wird ein neues Kapitel der Innovationsgeschichte von Harren & Partner geschrieben. Die in Zusammenarbeit mit K/S Combi Lift entwickelte Spezialtonnage wird noch einige Jahre einzigartig sein, da dieser neuartige Schiffstyp erstmals die Funktionen eines Dockschiffes sowie eines Roll-on/Roll-off- und Schwergutschiffes vereint.

Ankauf der traditionsreichen Firma „CONDOCK Befrachtungs-Gesellschaft“ in Hamburg. Neben ihrer umfangreichen Befrachtungskompetenz gewinnt die Harren & Partner-Gruppe ebenfalls vier Dockschiffe hinzu, die die bestehende Flotte um ein spannendes Segment erweitern.

Um der gestiegenen Nachfrage nach maßgeschneiderten Transportdienstleistungen für komplexe Schwergut- und Projektladung gerecht zu werden, wird die auf ganzheitliche Logistiklösungen spezialisierte Unternehmung H&P Logistics & Engineering unter der Leitung von Heiko Felderhoff gegründet.

Um eine möglichst zeitnahe und präzise Versorgung sowie Wartung der Flotte zu erreichen, wird ein elektronisches „Planned Maintenance System“ eingeführt. Dieses wird reedereiintern testweise zunächst an Bord der acht Tanker implementiert und später auf die gesamte H&P-Flotte ausgeweitet.
Mit dem Anbau verdreifacht sich die Gebäudekapazität auf eine Nutzfläche von gut 4.750 qm². Das schafft Raum für ein großzügiges Bistro und Apartments für Kapitäne und Offiziere, die in persönlichen Gesprächen u.a. über neuste Entwicklungen in Bezug auf Sicherheitsstandards informiert werden.
Als einzigartige Kombination aus Expeditionsyacht für maximal zwölf Passagiere und Ausbildungsschiff für zwölf Kadetten (m/w) befährt die MY „HANSE EXPLORER“ exotische Orte wie den Amazonas oder die Antarktis. Seit Infahrtsetzung werden an Bord nautisches und technisches Seepersonal sowie Smutjes und Stewards ausgebildet.

Dr. Martin Harren, Peter Harrens Sohn, tritt in die Unternehmensgruppe ein. Er verantwortet die strategische Ausrichtung der Bereiche Fondskonzeption und Schiffsfinanzierung und baut das Betriebscontrolling der einzelnen Schiffsgesellschaften aus.

Um Synergien einer großen Flotte zu nutzen, gründen die Reedereien Jüngerhans und Harren & Partner die Einkaufs-Kooperation trans-Mar-supply. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Wolfgang Volkens organisiert das Unternehmen ab nun den gesamten strategischen sowie operativen Einkauf für rd. 100 Schiffe, wodurch deutliche Betriebskosteneinsparungen erzielt werden können.

Aufbau des Bereichs „Safety & Quality Management“, um die Sicherheit und Qualität der Flotte, ihrer Besatzung und der Umwelt sicherzustellen. Sämtliche Schiffe der Harren & Partner-Gruppe sind gemäß den Anforderungen der internationalen Sicherheitsstandards ISM- sowie ISPS-Code zertifiziert.
Harren & Partner bleibt seiner Entwicklung treu und weitet die Aktivitäten auf ein weiteres Schiffssegment aus. Mit dem Ankauf der Chemikalientanker „Sichem Padua“ und „Sichem Pandora“ von der norwegischen Reederei Tschudi + Eitzen werden die ersten Tanker in die Flotte integriert. Um dem hohen Standard der modernen Flotte gerecht zu werden, wird eine Serie von acht „state-of-the-art“ Chemikalientankern bei der Jiangnan-Werft in Shanghai bestellt.

Durch den Einstieg von Rechtsanwältin Brigitta Harren in den väterlichen Betrieb bekommt Peter Harren neben seiner Frau Anna Harren weitere familiäre Unterstützung. Brigitta Harren verantwortet seither die Rechtsabteilung sowie den Personalbereich „Land“.

Um auch künftig eine optimale Betreuung der stark diversifizierten Flotte sicherzustellen, werden sämtliche Abteilungen rund um den operativen Schiffsbetrieb neu strukturiert. Seither kümmert sich jeweils ein Team bestehend aus Operatorn, Einkäufern und technischen Inspektoren um die spezifischen Anforderungen „ihres“ Segments, ob Bulk- und Heavy Lift Carrier, Containerfeeder oder Tankschiffe.
Nach langjähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit im Bereich der Schwergut-Schifffahrt mit der dänischen Reederei J. Poulsen Shipping wird das Joint Venture K/S Combi Lift zur gemeinsamen Eroberung des Schwergut- und Projektmarkts gegründet.
Nicht nur die Flotte hat sich in den ersten zehn Jahren vergrößert; selbstverständlich ist auch die Mitarbeiterzahl kontinuierlich gewachsen, so dass Harren & Partner von den Räumen in der Universitätsallee in das neu errichtete Bürogebäude in den Büropark Oberneuland umzieht.

Als Reaktion auf ausgelaufene Charterverträge und mangels Alternativen in der Karibik erweitert Peter Harren kurzerhand das Beschäftigungsfeld der Harren & Partner-Gruppe: Mit Partnern aus den USA und Jamaika wird das Joint Venture CFS gegründet. Heute ist der CFS mit jährlich ca. 300.000 beförderten TEU der größte unabhängige Feederdienst im karibischen Raum.

Die erfolgreiche Unternehmensentwicklung ermöglicht es Peter Harren und seinem Team, ab nun Auszubildenden ein sowohl abwechslungs- als auch lehrreiches Arbeitsumfeld zu bieten. Die ersten beiden Auszubildenden der Harren & Partner-Gruppe beginnen ihre Lehre zum Schifffahrtskaufmann.

Die zuverlässige und ertragreiche Beschäftigung der Flotte überzeugt immer mehr Anleger von der Rentabilität der H&P-Fonds, so dass der Kommanditistenkreis von Harren & Partner auf über 1.000 Anleger wächst.
Mit der Indienststellung der Schwesterschiffe „ULTRAMAR“, „TRANSMAR“, „SOLYMAR“ und „PARAMAR“, einer Kombination aus Minibulker und Mehrzweckfrachter, gelingt es, die wachsende Flotte breiter aufzustellen. Der Grundstein für eine entscheidende Maxime der Harren & Partner-Gruppe ist gelegt: Erfolg durch Diversifikation.
Schon jetzt ist erkennbar, dass Peter Harren keineswegs beabsichtigt, die Aktivitäten auf nur ein Segment zu beschränken: Der Bauauftrag an die Peene-Werft für das MS „PALAMOS“, einem Heavy Lift Carrier mit Roll-on/Roll-off-Heckrampe, stellt die Weichen für eine multifunktionale Flotte.

Kapitän und Dipl.-Kfm. Peter Harren, der nach einer 12-jährigen Seefahrtszeit und einem Betriebswirtschafts-Studium an der Universität Hamburg über umfangreiche Erfahrungen sowohl an See als auch an Land verfügt, gründet 1989 sein eigenes Schifffahrtsunternehmen. Mit dem Ankauf des MS „ORION III“ beginnt die Erfolgsgeschichte von Harren & Partner.