Frau Judith-C. Neumann
Personalwesen
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„Wenn ich meinen Freunden von meinem Alltag im Betrieb erzähle und dass ich auch hin und wieder mal die Möglichkeit habe, an Bord eines Schiffes zu sein – kommt ganz oft „Wow, das klingt echt interessant.“
Dann weiß ich immer, dass ich den richtigen Ausbildungsbetrieb und die richtige Ausbildung gewählt habe – eine Ausbildung mit Wow-Effekt. ;)
Im August 2011 habe ich meine Ausbildung begonnen. Meine erste Abteilung ist das „Crewing Department“ gewesen, welches für die Einsatzplanung und Koordination der Besatzung zuständig ist. Das Interessante und Spannende in dieser Abteilung ist der direkte Kontakt zu den Crewmitgliedern. So ist man immer auf dem Laufenden was an Bord alles passiert.
Eine Besonderheit bei Harren & Partner ist die Vielseitigkeit der Ausbildung. Während ich in meiner ersten Abteilung viel mit den Besatzungsmitgliedern zu tun hatte, habe ich nun bei H&P Logistics & Engineerings – eine Firma der H&P Gruppe – mehr mit Ladungen und den Transporten dieser Ladungen zu tun. Im Rahmen dieser Abteilung hatte ich unter anderem auch die Möglichkeit mir das Offshore-Schiff „OIG GIANT II“ anzugucken.
Ich mache nicht nur meine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau bei H&P, sondern studiere auch am Bremer Institut für Handel und Verkehr (BIHV). Die Option am BIHV zu studieren, wurde mir während meines Vorstellungsgesprächs angeboten.“
Satenik Grigorian (20), Auszubildende im 1. Lehrjahr

„Seitdem ich meine Ausbildung bei Harren & Partner im August 2010 begonnen habe, hatte ich bereits die Möglichkeit mehrere Abteilungen zu durchlaufen und die vielen sehr unterschiedlichen Aufgabenbereiche innerhalb der Reederei kennenzulernen. Über Tanker-Operating, Logistik, Marketing bis hin zur Offshore Abteilung konnte ich bereits viele Einblicke in verschiedene Segmente und Aufgabenfelder innerhalb der Reedereien gewinnen.
In meiner aktuellen Abteilung „Offshore“ betreuen wir zurzeit die „Blue Giant“, sowie die „OIG Giant II“, deren Umbau ich im letzten Jahr vor Ort mitverfolgen konnte und auf welcher ich anschließend sogar die Probefahrt miterleben durfte.Beide Schiffe arbeiten Offshore, was bedeutet, dass diese Schiffe operieren ohne in regelmäßigen Abständen einen Hafen anzulaufen. Da das Betreuen dieser Schiffe kaum Routinearbeiten bietet, birgt jeder Tag neue Aufgaben, was mir persönlich sehr entgegenkommt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Reedereien deckt Harren & Partner nicht nur ein Segment, wie beispielsweise die Containerschifffahrt, ab, sondern besitzt viele verschiedene Schiffstypen. Von Containerschiffen, Bulkern und Schwergutschiffen, bis hin zu Tankern, ist in der Flotte alles vertreten. Dies gibt uns als Auszubildende nicht nur die Möglichkeit einen Einblick in alle Segmente und in viele Aufgabenbereiche rund um die Betreuung eines Schiffes zu gewinnen, sondern auch die eigenen Schiffe der verschiedenen Segmente im Hafen zu besichtigen."
Sebastian Kloth (23), Auszubildender im 2. Lehrjahr

„Ich habe im Jahr 2010 meine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau bei Harren & Partner angefangen und studiere nebenbei am Bremer Institut für Handel und Verkehr (BIHV). Für das Dualstudium hatte ich mich nicht explizit beworben, es wurde mir jedoch während des Vorstellungsgespräches angeboten.
Wenn ich fremden Personen erzähle, dass ich eine Ausbildung als Schifffahrtskauffrau mache, schauen mich viele verständnislos an. Viele denken direkt ich würde in einem Büro sitzen und Schiffe verkaufen. Das ist natürlich nicht richtig und wenn ich ihnen dann erkläre was meine eigentlichen Aufgaben sind und welche verschiedenen Facetten sich in meiner Ausbildung aufzeigen, sind sie meist sehr beeindruckt.
Meine dreijährige Ausbildung bei H&P zeichnet sich dadurch aus, dass ich verschiedene Abteilungen des Unternehmens durchlaufe. Nicht nur die für viele als langweilig angesehene Buchhaltung steht da auf dem Ausbildungsplan. Im Operating-Team ist man unter anderem für die Kontrolle der Schiffsrouten zuständig. In dem Purchasing-Team kümmert man sich um die Belieferung der durch uns bereederten Schiffe mit diversen Materialien, wie zum Beispiel mit Ersatzteilen. Auch Abteilungen wie Versicherung, Marketing und Crewing stehen auf der Tagesordnung.
Das Studium wiederum findet an zwei Abenden in der Woche und zusätzlich an manchen Samstagen statt, doch so anstrengend wie das klingt, ist es eigentlich nicht. Denn auch die Dozenten wissen, dass wir den ganzen Tag gearbeitet haben, weswegen das Klima beim Studium generell locker und angenehm ist. Wenn es dann doch mal auf eine Klausurenphase zugeht und inhaltlich etwas unklar geblieben ist, sind die Mitarbeiter von H&P immer dazu bereit, mir das ein oder andere vertiefend zu erklären. Zusätzlich hat das Studium mir einen Englandaufenthalt ermöglicht, um das European College of Business and Management zu besuchen. Dort habe ich nicht nur meine Englisch Kenntnisse verbessern, sondern mir auch weiteres fachspezifisches Wissen aneignen können.
Insgesamt kann ich das Dualstudium jedem weiterempfehlen, der mit dem Gedanken spielt nach der Ausbildung zu studieren. Wieso nicht die Zeit sparen und Studium und Ausbildung verbinden?“
Janin Hornburg (21), Auszubildende im 2. Lehrjahr